Was ist Parkour?

Das Wort kommt ursprünglich aus dem Französischen „parcours“,
was man als Lauf, Strecke oder Kurs übersetzen könnte.

 
Was wir nun unter dem Namen Parkour kennengelernt haben, hat seinen Ursprung in den Trainingsmethoden der französischen Special Forces
und ist mehr bekannt als: „Parcours du Combatant“.

Es war David Belle, Sohn des Erfinders dieser Methodik, der das „C“ zu einem „K“ werden ließ und gemeinsam mit seiner Crew,
den Yamakazi, diese weltweite Bewegung in Gang setzte an der wir heute Alle teilhaben; und, dessen Teil auch ein weiteres Phänomen namens "Freerunning" geworden ist.

 
Nach der strengen Definition ist Parkour die effiziente Art der Fortbewegung von A nach B unter Einbeziehung der Hindernisse,
die auf dem Weg liegen. Hört sich an wie Spaß, oder?

Die Entwicklung einer Reihe von Moves über die Jahre hinweg zu denen dann heute z.B. der Gainer, der Kong oder ein Side Flip zählt,
hat also ein Repertoire geschaffen, daß Leute sofort als Parkour identifizieren können, wenn sie es sehen. Selbst dann, wenn sie nicht wissen, wie man es nennt.

 
Dann ist etwas Witziges auf dem Weg von Punkt A zu Punkt B geschehen.

Die coolen, super kreativen moves mit denen Yamakazi die Era eingeläutet hatten, begannen zu mutieren.

Und weil nun mal nicht die ganze Zeit Jemand da war, der sie verfolgte, verlor der Effizienzteil für einige Crew member an Bedeutung
und man konzentrierte sich auf Flips, Screws & 360°s. Einfach, um sich durch Bewegung ausdrücken zu können.

 
Der Anführer dieser Splitterbewegung war Sebastian Foucan. Der Typ aus dem Anfang von Casino Royale.
David Belle entschied bei seinem Effizienzprogramm zu bleiben und die Beiden gingen getrennte Wege.

Lange Zeit diskutierten die Leute darüber, was nun besser oder zuerst dagewesen wäre.
Und während diese Leute damit beschäftigt waren, haben eine Reihe von guten Jungs und ein paar Mädchen einfach angefangen zu trainieren.

 
Sie trainierten zusammen oder getrennt voneinander, immer ein Auge auf Youtube und am Aufbauen der Skills,
bis sie zu ihren eigenen styles gelangten, nach ihrem eigenen Fahrplan Wege suchten, mit ihren ganz eigenen Stärken und Interessen,
die wiederum zu ihren eigenen Videos wurden.

 
Einige haben ihre Zeiten gestoppt, andere waren einfach darauf aus, sich auszudrücken.
Manche taten dies in urbanen Umgebungen, manche im Wald und Manche hielten es für besser,
es sollte nie in irgendeiner Weise kommerzialisiert werden.

 
Manche waren darauf aus, sich zu messen auf Wettkämpfen, weil es ihre Natur war.

Und wie nennen nun all diese Leute das, was sie da tun?

Am Ende entschieden die Meisten, daß es einfach nur Bewegung sein würde.
 
Mehr noch, sei Alles nur ein Spiel!

Social Media

Kontakt